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ISP-Seite
Intrapsychische
Systemische Psychotherapie (ISP)
Die Methode, die ich hier Intrapsychische Systemische
Psychotherapie (ISP) nenne, hat sich aus meiner praktischen Arbeit
heraus entwickelt. Meine Klienten haben mich gelehrt, dass die
eigene innere Welt wie ein System von unterschiedlichen inneren
Einheiten betrachtet werden kann und dass diese Einheiten oder
Teile der Person zueinander in wechselhafter Beziehung stehen. Mir
fiel auf, dass meine Klienten sich um so wohler fühlten, je
besser die Kommunikation zwischen den inneren Teilen funktionierte
und dass sie litten, wenn es zwischen Teilen starke Konflikte gab.
Mein Ansatz beschränkte sich am Anfang auf
intrapsychische "Paartherapie" nach der Methode der
systemischen Familientherapie, bis ich 1995 meinem Hakomi-Lehrer
Halko Weiss von meiner Entdeckung erzählte, und er mir ein in
den USA gerade erschienenes Buch von Richard Schwartz: "Internal
Family SystemsTherapy" (deutsche Übersetzung seit
1997: "Systemische Therapie mit der inneren Familie"
in der Literaturliste)
zeigte. In diesem Buch fand ich meine Entdeckungen wieder, und ich
fand ein weitaus ausgereifteres theoretisches Konzept und viele
neue methodische Anregungen. Richard Schwartz hatte schon seit 10
Jahren mit seinem Team an der Methode gearbeitet. Schwartz lehrte
mich vor allem, wie es möglich ist, mit vielen inneren
Teilen, also mit einer ganzen inneren Familie zu arbeiten.
Ich
habe für meine Arbeit sehr viel von dem Modell von Schwartz
übernommen. Während Schwartz aus der Tradition der
systemischen Familientherapie kommt, ist meine Arbeit mehr von der
körperorientierten Methode und von der Psychoanalyse geprägt.
Vor allem meine Beschäftigung mit den Arbeiten von C.G. Jung
hat mich bei der Entwicklung der ISP inspiriert. Die Verbindung
von tiefenpsychologisch fundierter, körperorientierter
Psychotherapie (Hakomi)
und der systemischen Familientherapie stand ganz am Anfang der
Entwicklung der ISP und erscheint mir bis heute als die
effektivste Methode, die ich kenne, unbewusste Konflikte
aufzudecken und zu lösen.
Das, was mir an dieser
Methode am meisten gefällt und mich immer wieder beeindruckt
ist, wie schnell sich im Klienten ein "innerer Therapeut"
entwickeln kann, der mich, als äußeren, begleitenden
Therapeuten in Einsichtsfähigkeit und Kreativität oft
bei weitem übertrifft.
Interessenten
empfehle ich das Buch von Richard C. Schwartz: "Internal
Family Systems Therapie" (IFS) in der Literaturliste.
Das Buch ist das beste zu diesem Thema.
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